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Viele Jahrzehnte ist es her, seit zuletzt Frieden auf unserem Planeten geherrscht hatte. Mit dem Ziel, den westlichen Kontinent namens Scotia zu erschließen, drangen blutrünstige Krieger, welche wir Gefallene Drachen nennen, in unser Land vor und veränderten unser aller Leben. Ein Teil von uns wurde in den Norden geschickt, um an neuen Technologien wie Eisenbahnen zu bauen, ein weiterer wurde in Militärlager in ein fremdes Reich verfrachtet. Nur wenigen von uns ist es gelungen, zu fliehen und in dem Wissen, dass wir von nun an die Gejagten sind, beginnt der Kampf um unser Sein.

WolfsvolkBearbeiten

Das Wolfsvolk, genannt Lupostamm, führt ein sehr rituelles Leben. Sie haben sich der Heilkunst verschrieben und schöpfen ihre Kraft aus den Himmelslichtern, unter deren Glanz sie ihre Rituale abhalten. Sie haben ihren Wohnsitz an Küsten, auf Inseln, an Seen und Teichen. Sie sind ein Fischervolk und bauen ihre Städte und Dörfer meist direkt aud dem Wasser, um direkten Zugang zu ihren Booten zu haben, mit denen sie sich auch in Städten fortbewegen, falls sie sonst einen weiten Weg zurücklegen müssten und bewegen sich dann auf Wasserstraßen fort. Jeder von ihnen, ob sie nun im Norden oder im Süden Scotias leben, trägt ein Stück seiner Seele in Form eines aus Holz geschnitzten Totems um den Hals, das sie vor stürmischem und unfairem Schicksal schützen soll. Das Totem wird einem Stammesmitglied im Alter von fünzehn Jahren umgehangen, nachdem ein Schamane Kontakt zu den Lichtern des Himmels aufgenommen hat. Nach dieser Zeremonie gilt der Lupo als vollwertig und wird von da an einer Arbeit nachgehen. Für die meisten Mitglieder des Lupostammes sind eine kleine, schlanke und gelenkige Statur und Augen in Wasserfarben charakteristisch. Den Bewohnern des Nordens wachsen helle Haare, denen des Südens Dunklere. Auch haben die Lupos im Süden oft bräunliche Haut, während die im Norden blassgesichtig sind.

NaturvölkerBearbeiten

Der erste Stamm, der auf Scotia vollständig von den Drachen unterdrückt und versklavt wurde, ist der Toleristamm, das Volk der Bären. Sie sind das größte und am weitesten verbreitete Naturvolk  und leben in unterirdischen Höhlen, wo heute noch Überreste ihrer Wandmalereien zu finden sind, oder auf Bäumen und sind immer im Einklang mit der Natur. Viele von ihnen wurden versklavt oder getötet. Auch die zivilisierteren Städte der Toleri stehen nur noch auf dem östlichen Kontinent, der abgesehen von der Küste, von der großen Nation noch unberührt ist. Mitglieder dieses Stammes zeichnen ihre dunkle Haut und ihr kräftiger, von Tribalzeichnungen bedeckter Körper aus. Ihre braunen Augen haben die Farbe des Waldes und des Lebens - grün wie Gräser und Weiden, braun wie Äste und Erde und rot, die Farbe von Blut, das durch Adern pocht, um das Weiterleben zu sichern.

Die AdlerBearbeiten

Die Einzigen, die noch vollständig in Freiheit leben, sind die Tai oder Naion der Adler. Sie beherrschen das Wetter und die Lüfte und leben verborgen in den nordischen Bergen, wo sie in engem Kontakt zu unseren Ahnen stehen. Ihr Leben ist streng auf das Öffnen aller Chakren ausgelegt. Sie tragen orange und goldene Togen, sind still und beherrscht. Ihre blonden, langen Haare gleichen den ersten Sonnenstrahlen, welche den Himmel am Morgen berühren, und ihre roten Augen glühen in der Farbe des Sonnenuntergangs. Sie sind eine sehr belesene und forschungslustige Nation, ihr Lebensziel besteht in der Bildung und philosophischen Erfüllung. Ihre politische Einstellung im Krieg ist neutral gestellt. Sie wollen abgeschottet von dem Rest der Menschheit leben und sich von Krieg und Leid so weit wie möglich entfernen.


Gefallene DrachenBearbeiten

Die Männer der großen Nation, genannt Gefallene Drachen,  sind aus der Sicht der anderen Völker verabscheuungswürdig und blutrünstig. Sie nahmen Unschuldigen ihre Freiheit, ihren Willen und ihre Heimat. Ihre Schiffe rissen Familien auseinander und ihre neuartigen Waffen verdunkelten das Schicksal.  Ihr Ziel ist es, den gesamten Erdkreis zu erobern, nachdem sie langwierig auf einer kleinen, von Vulkanen umgebenen, Inseln lebten und die Bevölkerung Hunger litt, sobald der Winter ihre Häuser und die Felder heimsuchte und sie ohne Nahrung zurückließ. Somit mussten sie expandieren, gegen den Willen der anderen Völker, die das Land, das sie bebauen wollten, nicht freigeben wollten. Mit Maschinen und ihren zerstörerischen Kräften löschten sie alles Leben, das ihnen in die Nähe kam, aus. Gelbe, hungrige Augen, blasse Haut und schwarzes Haar bringen Kindern noch heute barbarische Albträume. Die große Nation ist bald abtrünnig und seelenlos geworden, von Hass und Habgier getrieben.

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